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Das Baumhaus ist gerettet

23.08.2015 23:58

Unser Baumhaus (siehe Bilder) wurde vor acht Jahren wegen Unklarheit des Grenzverlaufes im Gestrüpp teilweise auf Nachbarland gebaut. Damals kein Problem, nach Überschreibung heute schon. Das Baumhaus sollte vom Grund der Nachbarin (ca. 1,7 m) weichen.

Nun stand ich im Frühjahr vor einer Herausforderung. Abreißen wollte ich nicht. Ich hatte Zeit bis Jahresende.

Meine Idee war das Haus mit etwa zwolf starken Männern (je 50kg Last) zu versetzen. Eine gewagt kühne Idee. Aber der Zündfunke auf diesem Weg die Herausforderung anzunehmen.

Ich startete deutschlandweit bei meinen Artabanafreunden einen Hilferuf, richtete einen Doodle ein für einen passenden Termin. Die meisten fanden sich für den 22. August 2015. Aber mit mir doch nur sechs mutige Männer aus ganz Deutschland. Ich war am verzweifeln.-Abriß?-Nein!- Das Haus wird versetzt. Buchstäblich in letzter Minute am Vormittag des 22. August kam mir die rettende Idee: ein Telestabler muß ran. Beim zweiten Menschen fiel mein Ersuchen um Hilfe auf fruchtbaren Boden. Spontan hat er sich für Nachmittag Zeit genommen, um mit besagtem Gerät, über welches er verfügte, in El Bino anzurücken.

Wir Fünfe bereiteten unterdessen die Lage und Ausrichtung der neuen sechs Fundamentpunkte vor. Das Haus sollte um drei Meter verrückt werden. Verrückt!

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, mit viel Fingerspitzengefühl, (Angst)Schweiß und der festen Überzeugung, daß die Versetzung gelingt, stand das Haus nach etwa 1,5 Stunden auf seinem neuen Platz. Hochachtung und ein großes Dankeschön an den Dachdeckermeister aus Stammbach, der die Maschine führte, großes Lob an meinen sehr kompetenten Hilfstrupp, der den Meister präziese dirigierte. Nach der Punktlandung standen mir die Tränen in den Augen.

Vielen Dank allen Beteiligten.

 

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